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„Je dümmer, desto Social Media“

20. Januar 2016
„Die OECD hat herausgefunden, dass in allen Ländern die Social-Media-Nutzer gebildeter sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Außer in Deutschland. Ausgerechnet hier ist es andersherum: je dümmer, desto Social Media.“ Lesenswerte SPON-Kolumne von Sascha Lobo über den „Deppenmagnet deutsches Facebook“...

Gutes Neues Jahr? Nicht am S-Bahnhof Karlsfeld!

7. Januar 2016
Das neue Jahr hat nicht gut begonnen – nicht für den Menschen, der sich heute Morgen um 7:43 Uhr am S-Bahnhof-Karlsfeld mit der einfahrenden S2 Richtung Ostbahnhof das Leben nahm, noch für den Lokführer noch für die Menschen, die über eine Stunde in dieser S-Bahn ausharren mussten, weil die S-Bahn nicht einfahren konnte, noch für die Menschen am Bahnsteig, die ebenso lange keine hilfreichen Informationen von Bahn, Polizei und Feuerwehr erhielten.

Die Krux: Vom S-Bahnhof Karlsfeld kommt man nicht so ohne Weiteres weg. Insofern hat die Süddeutsche Zeitung vollkommen Recht mit ihrem Beitrag vom 24. November 2015 „Große Recherche“, in dem der heute von mir erlebte Satz steht: „Denn bei Störungen erweist sich die Karlsfelder Station eher als eine Art Sackbahnhof für Fahrgäste, da kaum ein Wegkommen möglich ist.“ ...

Danke für Müllmänner: Unterschied zwischen Gut- und Geldschein?

18. Dezember 2015
Heute Morgen wollte ich mich wie jedes Jahr bei „meinen“ Müllmännern für ihre Arbeit bedanken. Der in die Banderole einer kleinen Schokoladentafel gesteckte 5-Euro-Schein wurde jedoch dieses Mal abgelehnt mit dem Hinweis, dass sich im Fahrerhaus kein Bargeld befinden dürfe, weil dies den Job kosten könnte. Ich habe dann das Geld zurückgenommen und nicht vorgeschlagen, dass Geschenkchen einfach nicht ins Auto zu legen. Freilich weiß ich, dass man den Müllmännern kein Geld geben darf – wegen Korruption!? Allerdings hätte der Müllmann, wie ich später recherchiert habe, einen Gutschein im Wert von 5 Euro durchaus annehmen dürfen (es hätte sogar ein 25-Euro-Gutschein sein dürfen!). Den Unterschied zwischen 5-Euro-Schein und 5-Euro-Gutschein habe ich via Twitter beim AWM erfragt. Antwort: Bisher keine.

Der Heilige Onuphrius

16. Dezember 2015
Auf Einladung der Change-Communication-Agentur mimaco durfte ich heute Abend mit dem Nachtwächter auf Tour gehen - durch die Münchner Altstadt. Einfach großartig, was ich dabei alles erfahren habe. Das für mich Interessanteste: Der ursprüngliche Stadtheilige war Onuphrius. Der Heilige Benno wurde erst später vom Meißen importiert, als die Reliquie von Sankt Onuphrius (seine Hirnschale) verlustig ging. Fazit: Ich empfehle hiermit dringend, einmal mit dem Nachtwächter in München unterwegs zu sein – man erfährt viel Wissenswertes!

Frohe Weihnachten am 27. November?

27. November 2015
Heute lag die erste Weihnachtskarte mit „Frohe Festtage und einen guten Rutsch" auf meinem Schreibtisch. Nun, bis zum Fest sind es noch fast vier Wochen?! Klar, das Timing von Business-Weihnachtspost ist nicht ganz einfach. Denn die Karten, die am 23. Dezember eintrudeln und die man dann bei der Rückkehr aus den Ferien Anfang Januar vorfindet, mag keiner mehr lesen. Was tun? Adventskalenderverschicker und Nikolauspäckchenüberbringer sind hier definitiv auf der sicheren Seite. Oder man lässt Weihnachten einfach ausfallen und verschickt „Gutes-Neues-Jahr-Karten". In diesem Sinne: Keine Lebkuchen im August und keine Weihnachtskarten im November. Alles hat seine Zeit!

Halloween – Martina Schwarzmann‘s Antwort auf „Süßes oder Saures?“

31. Oktober 2015
Im Hinblick auf Halloween schließe ich mich der Meinung von Martina Schwarzmann an. Danke sage ich für ihren Tipp, auf die Frage „Süßes oder Saures?“ nachhaltig wirksam zu reagieren :-) 

„... denn texten kann ja schließlich jeder“

28. Oktober 2015
„80 oder 90 Euro für eine Textstunde?! Das geht vielen [...] zu weit, denn texten kann ja schließlich jeder. Die Alternative: moderne Schreibsklaven, die [...] nach der Zahl der geschriebenen Wörter entlohnt werden.“ Meike Leopold von Start Talking spricht mir in ihrem „LEAD-DIGITAL“-Beitrag „Content? Gerne – aber bitte ohne Aufwand und für umsonst!“ aus der Seele.

Neues Frauenmagazin „BARBARA“ – ab sofort firmiere ich unter meinem Zweitnamen

15. Oktober 2015
„Hallo liebe Leserinnen – und natürlich liebe Leser! Ist es nicht schön, dass Sie mich in Händen halten können? Sie können mich sogar auf Ihren Küchentisch legen.“ Das sind die ersten Sätze des Editorials von „BARBARA“, des neuen Frauenmagazins aus dem Hause Gruner + Jahr. Muss man noch mehr dazu sagen? Bis das Magazin von und mit Barbara Schöneberger wieder vom Markt verschwunden sein wird, firmiere ich unter meinem Zweitnamen!

Deutsche Bahn – Nix deutsch, dann besser englisch

6. Oktober 2015
Heute Morgen: Die S-Bahn-Stammstrecke ist wieder mal gesperrt. Folgender Hinweis kommt über Lautsprecher und Anzeigetafeln auf meinem Bahnsteig: „Die nächste S-Bahn verkehrt ab Obermenzing nach Heimeranplatz.“ Nix zum Heimeranplatz. Also wenn die Bahn kein richtiges Deutsch mehr hinkriegt, warum dann nicht gleich alles in Englisch? In diesem Sinne empfehle ich die Wise Guys: „Senk ju for träveling wis Deutsche Bahn“:-)

„Brigitte WIR – das Magazin für die dritte Lebenshälfte“?!?

21. September 2015
Nein, das ist kein Schreibfehler, das neue Brigitte-Magazin von Gruner + Jahr gibt es wirklich, ich habe es mir eben gekauft. Allein die ersten Seiten zeigen mir: Zu der WIR-Zielgruppe werde ich gewiss nie gehören – auch in der vierten Lebenshälfte nicht ;-) Mehr Infos gibt es in der „Brigitte WIR“-Pressemitteilung „Alter hat Zukunft“: Gruner + Jahr startet mit BRIGITTE WIR ein neues Magazin für die „dritte Lebenshälfte“ beziehungsweise: Der oder die erste, der/die sich bei mir meldet, kriegt das Heft von mir geschenkt, ich brauch's nämlich nicht :-)

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